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Wie können wir Ihnen helfen?

Hier finden Sie Informationsmaterial und Broschüren zum Herunterladen, FAQ's, Erklärfilme sowie Zertifikate.


Erklärfilme

So stellen Sie Ihre digitale Zeitschaltuhr (Modul Z) ein.

Einstellen des Betriebsmodus

So ändern Sie den Betriebsmodus - vom Zeitschaltbetrieb zu Dauerlauf oder Dauerstopp.

Einstellen der Uhrzeit

Grundlage für den korrekten Pumpenlauf ist die richtig eingestellte Uhrzeit - so funktioniert's.

Einstellen der Einschaltzeiten

Hier sehen Sie, wie die einzelnen Laufzeiten der Pumpe aktiviert (oder deaktiviert) werden.


FAQ

Wir haben die Antworten

Warum ist die stehende Einbaulage (Pumpenmotor senkrecht, Pumpengehäuse unten) „verboten“?

Die sichere Lage des Rotors auf seinem Lagerstift ist durch die nach unten wirkende Schwerkraft nicht sichergestellt. Es droht vorzeitiger Verschleiß des Rotorlagers.


Warum muss hinter der Pumpe (Druckseite) ein Rückschlagventil eingebaut sein?

Das Rückschlagventil hinter der Pumpe verhindert das Zapfen durch die Rücklaufleitung mit der möglichen Folge einer falschen (zu niedrigen) Wassertemperatur an der Zapfstelle. Außerdem wird ein vorzeitiger Rotorlagerverschleiß vermieden, der durch den Zwangsantrieb des Rotors entstehen könnte. Gleichzeitig wird der ineffiziente Schwerkraftumlauf verhindert.

 

Kann die Pumpe auch in Mehrfamilienhäusern verbaut werden?
Ja, solange das Rohrnetz nicht zu komplex wird (etwa bis zum 6-Familienhaus bei modernem Installationsstandard).

 

Kann die Pumpe auch bei hartem Wasser (> 20°dH) eingesetzt werden?
Ja. Bei hohem Kalkanfall kann die Pumpe mit handelsüblichen Kalklösemitteln leicht gereinigt werden. Dies wird ermöglicht durch das für die BlueOne-Pumpen typische Kugelmotorprinzip, bei dem der Rotor frei auf einem feststehenden Lagerstift gelagert ist und zur Reinigung oder zum Austausch entnommen werden kann. Dadurch sind auch die übrigen wasserbenetzten Elemente für eine Reinigung gut zugänglich.


Warum ist vor der Inbetriebnahme das Entlüften der Zirkulationsleitung so wichtig?
Befindet sich noch Luft in der Zirkulationsleitung, sammelt sich während des Pumpenbetriebs zu viel Luft im Pumpengehäuse an, so dass die Pumpe das Wasser nicht mehr weiterfördern kann. Geräuschbildung sowie ein Rotorlagerschaden durch Trockenlauf können die Folge sein. Der eingebaute Trockenlaufschutz bei den BlueOne-Pumpen zögert eine Schädigung deutlich hinaus.


Warum reicht das Entlüften des Rohrnetzes nur über die Zapfhähne nicht aus?

Beim Öffnen der Zapfhähne entweicht Luft nur aus der Vorlaufleitung. Eine Entlüftung der Rücklaufleitung wird vom Rückschlagventil hinter der Pumpe unterbunden.

Warum ist für den elektrischen Anschluss kein Schutzleiter bzw. Erdungskabel nötig?
Alle BlueOne Pumpen sind mit einer doppelten Isolierung ausgestattet (Schutzklasse II). Ein Schutzleiteranschluss ist deshalb nicht erforderlich. Kabelseitig vorhandene Schutzleiter können blindgelegt werden.

Passt ein neuer BlueOne Universal-Motor auf ältere Pumpengehäuse von VORTEX?

Ja, ausnahmslos. Das vorhandene Pumpengehäuse sollte allerdings noch intakt sein (keine übermäßige Verkalkung oder sonstige Verschmutzung, keine Korrosion/Lochfraß o.ä), andernfalls muss eine komplette Pumpe eingebaut werden.

 

Passt ein neuer BlueOne Universal-Motor auf Pumpengehäuse von Fremdfabrikaten?

Ja. Die BlueOne Universal-Motoren passen auf alle Messing-Pumpengehäuse mit großer Überwurfverschraubung, und zwar unabhängig von Fabrikat und Baujahr. Das vorhandene Pumpengehäuse sollte allerdings noch intakt sein (keine übermäßige Verkalkung oder sonstige Verschmutzung, keine Korrosion/Lochfraß o.ä), andernfalls muss auch ein neues Pumpengehäuse eingebaut werden.

 

Wie komme ich beim Pumpentausch auf die Einbaulänge der Wilo-Pumpen Z15 und Z NOVA?

Ist die vorhandene Wilo-Pumpe mit Einschraubventilen ausgestattet, beträgt die Einbaulänge 138 mm. Die gleiche Einbaulänge wird mit BlueOne-Pumpen mit R-Pumpengehäuse und dem W-Ventile-Wechselsatz erreicht.  


Kann eine BlueOne-Pumpe auf eine andere Steuerungsvariante umgerüstet werden (Austausch der Modulkappe)?

Ja. Alle aktuellen Module sind untereinander austauschbar und mit bereits vorhandenen BlueOne-Modellen kompatibel.


Passen Rotoren der alten BW 152-Baureihe in die neuen BWO 155 BlueOne-Pumpen?

Nein. Die beiden Baureihen sind mit unterschiedlichen Antriebstechnologien und entsprechend unterschiedlichen Bauteilen ausgestattet.


Passt der Universal-Rotor der BWO 155-Baureihe in die alte BW 152-Baureihe?

Nein. Die beiden Baureihen sind mit unterschiedlichen Antriebstechnologien und entsprechend unterschiedlichen Bauteilen ausgestattet.

Warum arbeitet die Pumpe nahezu geräuschlos?

Die Pumpe hat ein selbstnachstellendes Rotorlager und deshalb kein Lagerspiel. Zudem ist die Elektronik des 12-poligen EC-Motors auf eine ruhige Laufcharakteristik ausgelegt.


Woran ist erkennbar, ob die Pumpe läuft?

Dies kann nur indirekt oder durch Demontage des Pumpenmotors festgestellt werden. Beim „Abhören“ des Pumpengehäuses ist ein leises Laufgeräusch hörbar. Bei Modellen mit Regelmodul leuchtet die grüne LED „Pumpe“. Bei demontiertem Pumpenmotor läuft der Rotor, jedoch mit Unterbrechungen aufgrund des eingebauten Trockenlaufschutzes (siehe Kapitel "Störungen").


Kann man den Durchfluss der Pumpe verändern?

Ja, durch den manuellen Drehzahlregler im Inneren der Modulkappe.


Kann man die Pumpe als Heizungspumpe verwenden?

Ja, jedoch nur für kleine Kreisläufe. 


Kann die Pumpe für andere Medien als Wasser eingesetzt werden?

Ja, für Wasser-/Glycolgemische in kleinen Kreisläufen.


Warum hat die Pumpe keinen Effizienzindex (EEI) oder sonstigen Energielabel?

In der Ökodesign-Richtlinie (ErP-Richtlinie) ist die Berechnung eines EEI für Trinkwasser-Zirkulationspumpen nicht vorgesehen. Der Grund dafür ist das von sonstigen Umwälzpumpen stark abweichende Lastprofil.


Muss für die Pumpe nicht ein Energieeffizienzindex ausgewiesen werden, wenn sie nicht zur Trinkwasserzirkulation verwendet wird?

Nein, da die hydraulische Leistung der Pumpe unter 1 Watt liegt. Die Ökodesign-Richtlinie (ErP-Richtlinie) und die Berechnung eines EEI gilt für Umwälzpumpen ab 1 Watt hydraulischer Leistung.


Verbrauchen die Zirkulationspumpen nicht sehr viel Energie durch ihren Elektromotor und die ständige Warmwasserumwälzung?

Nein. Zum Einen haben alle BlueOne-Pumpen einen Hocheffizienz-Antrieb mit durchschnittlich nur noch 5 Watt Leistungsaufnahme. Zum Anderen entstehen zwar Wärmeverluste durch die Warmwasserzirkulation. Diese können aber durch verschiedene Pumpensteuerungen der BlueOne-Modellbaureihe gezielt reduziert werden (um bis zu über 95% gegenüber einem Dauerläufer), ohne dass Warmwasserkomfort und Hygiene beeinträchtigt werden. 


 


Ist die verwendete Funktechnik unabhängig von anderen Haustechnik-Systemen (z.B. WLAN)?

Ja, die Funktechnik arbeitet autonom. Es werden keine anderen Geräte oder Systeme benötigt.

 

Funktioniert die Funktechnik auch über größere Entfernungen? Können Hindernisse wie Betondecken, Metalltüren oder dicke Wände ohne Probleme überbrückt werden?

Ja, die Funktechnik ist für solche Bedingungen ausgelegt. Es werden keine Zusatzgeräte wie Verstärker oder Repeater benötigt.


Kann meine BWO 155 MA nicht versehentlich von Dritten gestartet werden, z.B. vom Nachbarn, der eventuell die gleiche Pumpe hat?

Nein. Die Funkschalter müssen bei der Erstinstallation mit der Pumpe individuell funktechnisch verbunden werden (1-malig auf Knopfdruck). Ein nicht auf diese Weise „eingelernter“ Funkschalter kann die Pumpe nicht aktivieren.

 

Kann die Pumpe mit mehreren Funkschaltern, z.B. in verschiedenen Räumen im Haus, verwendet werden?

Ja. Es können theoretisch bis zu 15 Funkschalter verwendet werden.

 

Kann ich einen Funkschalter versetzen, ohne dass er neu eingelernt werden muss?

Ja. Das Einlernen ist je Funkschalter nur 1-malig bei der Inbetriebnahme erforderlich.

 

Wie lange läuft die Pumpe, wenn ein Funkschalter wiederholt (kurz hintereinander)  betätigt wird?

Die an der Pumpe eingestellte Laufzeit beginnt bei jeder Betätigung des Funkschalters von neuem.

 

Wie funktioniert der Legionellenschutz?

Wenn innerhalb von 24h keine Pumpenstarts ausgelöst werden, schließt die Pumpe auf Abwesenheit. Daraufhin wird ein Pumpenlauf von 15 Minuten durchgeführt, der sich täglich wiederholt, solange die Pumpe nicht manuell aktiviert wird.  Dadurch wird eine Stagnation des Wassers im Zirkulationskreis verhindert.

 

Kann der Funkschalter wieder deaktiviert werden?

Ja. Drückt man die ONdemand-Taste an der Pumpe 3 Sekunden lang, werden alle verbundenen Funkschalter wieder deaktiviert.

Wie lernt die Pumpe?

  • Warmwasser wird angefordert (Zapfvorgang). Daraufhin erwärmt sich der Vorlauf, was von der Pumpe mittels des Anlegesensors erkannt wird. Die Pumpe „merkt sich“ jeweils den Zeitpunkt der Warmwasseranforderung. Nach Ablauf der Lernphase (14 Tage) läuft die Pumpe zu den gelernten Zeiten vorausschauend (einige Minuten früher) an. Warmwasser steht somit bei Anforderung bereits an der Zapfstelle an.
  • Die Wochentage (und damit auch das Wochenende) werden individuell gelernt.
  • Das Lernen (und auch Vergessen) läuft im Hintergrund permanent weiter. Dadurch kann sich die Pumpe ständig an Veränderungen und Rhythmusverschiebungen (z.B. Sommer-/Winterzeitumstellung) anpassen.

 

Die Pumpe läuft nicht / lernt nicht. Woran kann das liegen?

  • Der Anlegesensor (blaue Kabelbox) ist an der falschen Leitung montiert (z.B. an der Rücklaufleitung). Eine Zapferkennung ist so nicht möglich. Abhilfe: Den Sensor an die Warmwasser-Vorlaufleitung montieren.
  • Der Anlegesensor hat nicht den richtigen Abstand vom Speicheraustritt bzw. der temperaturgebenden Komponente (Wärmetauscher, Mischerventil). Richtiger Abstand: ca. 50 cm bei metallischer Leitung, 20-30 cm bei Kunststoff-/Verbundrohr.
  • Der Anlegesensor hat zwar den richtigen Abstand vom Speicheraustritt, die Vorlaufleitung tritt aber direkt senkrecht aus dem Speicher aus. Dadurch treten am Sensor keine/zu geringe Temperaturveränderungen auf, so dass Zapfungen nicht erkannt werden. Abhilfe: den Sensor an einer Stelle der Vorlaufleitung montieren, die waagerecht verläuft. Ist der Abstand des Sensors zum Speicher zu groß, muss die Vorlaufleitung geändert werden (Siphon-Schleife).
  • Der Anlegesensor ist nicht auf glattem Rohr, sondern an einer Rohrbiegung, einer Armatur oder einem T-Stück oder auf sonstigem für die Wärmeleitung ungeeignetem Material (z.B. Wellrohr) montiert. Abhilfe: Den Sensor nur auf glattem, geradem Rohr aus einheitlichem Material montieren.
  • Die Speichertemperatur/Warmwasser-Austrittstemperatur ist zu niedrig: Unterhalb von 50°C funktioniert die Steuerung nicht optimal. Sie wurde für die Rahmenbedingungen des Technischen Regelwerks ausgelegt (weniger als 50°C sind auch in Kleinanlagen nicht zulässig).
  • Die Speichertemperatur/Warmwasser-Austrittstemperatur weist starke Schwankungen auf. Eine zuverlässige Zapferkennung ist aufgrund der ständig wechselnden Temperaturschwellen nicht möglich. Auch nur zeitweise zu geringe Temperaturen sind nicht zulässig aufgrund der Verkeimungsgefahr (Ausnahme: Nachtabsenkung). Abhilfe: Temperatur auf gleichbleibendem Niveau halten, ggf. Zusatzheizung einsetzen.
  • Zeitweise sehr hohe Temperaturen (Solarunterstützung) sind durch einen entsprechenden Verbrühungsschutz (Mischventil) abzusichern. Eine gleichbleibende Warmwasser-Austrittstemperatur ist dann ab dem Mischventil gegeben. Kabelbox mit entsprechendem Abstand zum Mischventil montieren.
  • Die Pumpe ist zu nah am Speicher montiert. Der Temperatursensor im Pumpenmotor erkennt keine Temperaturveränderungen und signalisiert dadurch ständig „Warmwasser ist bereitgestellt“, und die Pumpe läuft nicht mehr an. Abhilfe: Vorgeschriebenen Abstand von mindestens 50 cm zum Speicher einhalten.
  • Die Pumpe hat zwar den richtigen Abstand vom Speicher, die Rücklaufleitung tritt aber direkt senkrecht in den Speicher ein. Dadurch treten an der Pumpe keine Temperaturveränderungen auf, sodass der Temperatursensor im Pumpenmotor „Warmwasser ist bereitgestellt“ signalisiert und die Pumpe nicht mehr anläuft. Abhilfe: Die Pumpe an einer Stelle der Rücklaufleitung montieren, die waagerecht verläuft.
  • Ein hydraulischer Abgleich fehlt (bei mehreren Strängen / Zirkulationskreisen). Die Pumpe schaltet dadurch zu früh ab. Abhilfe: Zirkulationsregel-/Drosselventile in die Rücklaufleitungen einbauen.
  • Das Modul ist defekt (keine Anzeige/keine LED brennt).


Die Pumpe läuft zu oft/zu lange. Woran kann das liegen?

  • Die Pumpe ist nicht an Dauerstrom angeschlossen. Dadurch verlässt die Pumpe nie die Lernphase und läuft zu häufig an. Abhilfe: Pumpe an Dauerspannung anschließen.
  • Die Sensorkabelverbindung ist unterbrochen, die rote LED „Sensor“ leuchtet, und die Pumpe läuft im Dauerlauf. Abhilfe: Kontaktierung der Sensorkabelstecker im Modul und in der Kabelbox prüfen, ggf. Modul tauschen.
  • Das Modul ist defekt (keine Anzeige/keine LED brennt), und die Pumpe läuft dauernd. Abhilfe: Modul tauschen.

 

Die Pumpe läuft zu kurz, der Warmwasser-Komfort ist unzureichend. Woran kann das liegen?

  • Das Rohrnetz hat Verzweigungen ohne hydraulischen Abgleich (Drossel- oder Regelventile in den Rücklaufleitungen). Nach Versorgung des kürzesten Kreislaufs mit Warmwasser schaltet die Pumpe ab, und die längeren Kreisläufe bleiben unterversorgt. Abhilfe: Zirkulations-/Drosselventile in die Rücklaufleitungen einbauen.
  • Das Rohrnetz hat längere Stagnationsstrecken ohne eigene Rücklaufleitungen. Die Pumpe schaltet nach Versorgung des Haupt-Zirkulationskreises schon ab, ohne dass die Stagnationsstrecken ausreichend erwärmt wurden (typisch für Altbauten). Abhilfe: Wechsel der Pumpensteuerung zur Realisierung längerer Pumpenlaufzeiten.
  • Die Pumpe ist an einer Zeitschaltung angeschlossen (z.B. „Treppenhausschalter“). Die Pumpe schaltet zu früh ab. Abhilfe: Pumpe an Dauerspanunnung anschließen.
  • Das Modul ist defekt.


Wie lange dauert ein Pumpenlauf (Zirkulationszeit)?

Die Pumpe läuft so lange, bis die Wassertemperatur im Rücklauf ihr mögliches Maximum dauerhaft erreicht hat (ohne weitere Schwankungen). Dies kann mehrere Minuten dauern. Ein im  Motor integrierter Temperatursensor registriert den Temperaturverlauf und schaltet die Pumpe dann ab.


Ist die Laufzeit der Pumpe oder die Abschalttemperatur einstellbar?

Nein. Die Abschalttemperatur und damit die Pumpenlaufzeit wird dynamisch von der Pumpensteuerung bestimmt. Sie ist abhängig von der Ausgangstemperatur im Trinkwassererwärmer und von der Konfiguration des Rohrnetzes (Dimension, Verzweigungen).

 

Wie funktioniert die Abwesenheitserkennung (Urlaubsmodus)?

Wenn innerhalb von 24 Stunden keine Zapfungen erkannt werden, schließt die Pumpe auf Abwesenheit, und vorausschauende Pumpenläufe werden unterbunden. Bei Abwesenheiten wird jedoch aus hygienischen Gründen täglich ein Zirkulationslauf von 15-minütiger Dauer durchgeführt, um den regelmäßigen Wasseraustausch aufrecht zu erhalten.


Wann wird der Urlaubsmodus wieder außer Kraft gesetzt?

Bei zwei Warmwasser-Zapfungen innerhalb von einer Stunde tritt der vorher gelernte Rhythmus wieder in Kraft.


Wie funktioniert die Desinfektionslauferkennung?

Die innerhalb einer Woche höchste Vorlauftemperatur wird von der Pumpenelektronik als Desinfektionstemperatur erkannt. Später wird dann zum gleichen Zeitpunkt ein Pumpenlauf von 30-minütiger Dauer ausgelöst. Dadurch wird der gesamte Zirkulationskreis mit der „Desinfektionstemperatur“ beaufschlagt.

 

Was hat es mit den Komfortstufen auf sich?

Die Komfortstufen berücksichtigen die Unregelmäßigkeiten der Warmwasser-Zapfungen. Je höher die Komfortstufe, desto stärker werden Unregelmäßigkeiten berücksichtigt, damit der Warmwasser-Komfort stets gewährleistet ist.

  •  Stufe 1: Die Steuerung setzt nur sehr regelmäßige Warmwasser-Zapfungen (z.B. täglich um 07:00 Uhr) in vorausschauende Pumpenläufe um. Ansonsten läuft die Pumpe nur auf Anforderung an (unmittelbar bei Warmwasserentnahme). Die Gesamtlaufzeit der Pumpe ist gering (1-2 Stunden am Tag). Der Warmwasserkomfort ist geringer, die Energieeinsparung ist höher.
  •  Stufe 5: Die Steuerung setzt auch unregelmäßige Warmwasser-Zapfungen (täglich wechselnde Uhrzeiten) in häufige vorausschauende Pumpenläufe um. Die Gesamtlaufzeit der Pumpe ist zwar höher (4-5 Stunden am Tag), der Warmwasserkomfort ist aber gewährleistet. Dafür ist die Energieeinsparung geringer.
  •  Stufe 3 (Werkseinstellung): Guter Kompromiss zwischen Komfort und Energieeinsparung. Die Gesamtlaufzeit der Pumpe ist mittel (2-3 Stunden am Tag).

 

Läuft die Pumpe durch häufiges Zapfen nicht irgendwann im Dauerlauf?

Nein, im Gegenteil. Solange der Vorlauf hinreichend erwärmt ist, führt die Pumpe keine vorausschauenden Pumpenläufe durch (auch nicht zu gelernten Zeiten). Die Pumpe reagiert dann auch nicht auf Anforderung (beim Öffnen einer Warmwasser-Zapfstelle).

Die rote Uhrzeit-LED blinkt. Ansonsten läuft die Pumpe nach den eingestellten Zeiten (grüne LED's). Was tun?

Es gab eine Unterbrechung der Stromversorgung (Stromausfall). Da die Pumpe keine Gangreserve hat, lief die Uhr während des Stromausfalls nicht weiter. Die Uhrzeit muss ggf. nachgestellt werden.

 

Die rote Uhrzeit-LED blinkt und die Pumpe läuft nicht (alle anderen LED's sind aus). Was tun?

Es gab eine Unterbrechung der Stromversorgung (Stromausfall). Da die Pumpe keine Gangreserve hat, lief die Uhr während des Stromausfalls nicht weiter. Die Uhrzeit muss nachgestellt und der Zeitschaltmodus wieder aktiviert werden (ältere Steuerungsversion).


Die rote Uhrzeit-LED blinkt. Die Uhr geht regelmäßig nach. Woran kann das liegen? 

Die Pumpe ist mit einer Fremdsteuerung verbunden (z.B. Kesselsteuerung, Treppenhausschalter o.ä.) und wird von dieser „mitgesteuert“. Die Pumpe wird so immer wieder abgeschaltet, die Uhr bleibt immer wieder stehen. Abhilfe: Die Pumpe an einen unabhängigen Stromkreis mit Dauerspannung anschließen.


Alle LED's sind aus, die Pumpe läuft im Dauerlauf. Was tun? 

Das Modul ist defekt.


Alle LED's sind aus, die Pumpe läuft nicht. Woran kann das liegen? 

  • Die Stromzufuhr ist unterbrochen.
  • Der Pumpenmotor ist defekt.



Eine Abschalttemperatur ist eingestellt (entsprechende grüne LED leuchtet), die Pumpe läuft aber nicht. Woran kann das liegen? 

  • Die Pumpe ist zu nah am Speicher platziert, so dass die Wiedereinschalttemperatur nie erreicht wird. Abhilfe: Die Pumpe im korrekten Abstand zum Speicher platzieren (mindestens 50 cm).
  • Der Pumpenmotor ist defekt.


Die Pumpe läuft durch. Sie schaltet trotz eingestellter Abschalttemperatur nicht ab. Woran kann das liegen?

  • Die eingestellte Abschalttemperatur ist zu hoch, die Wassertemperatur im Rücklauf erreicht die eingestellte Temperatur nicht.
  • Die Speichertemperatur ist zu niedrig. (Beispiel: Liegt die Speichertemperatur bei 50°C, und die Pumpe ist ebenfalls auf 50°C eingestellt, schaltet die Pumpe nie ab, da diese Temperatur im Rücklauf aufgrund der Zirkulationsverluste nie erreicht wird.)


Alle LED's sind aus, die Pumpe läuft im Dauerlauf. Was tun?

Das Modul ist defekt:

Obwohl Spannung anliegt, läuft die Pumpe nicht. Woran kann das liegen?

  • Der Pumpenmotor ist defekt. Abhilfe: Motor tauschen.
  • Die Versorgungsspannung liegt außerhalb des Bereichs 10-16V (bei der 12V-Gleichstrom-Version).

Ist die Pumpe nicht wartungsfrei?

Doch. Eine Pumpenwartung ist jedoch möglich. Dies kann bei ungünstigen Randbedingungen (Kalk, Rost, Schmutz) nötig werden (siehe "Installation").


Wie kann die Pumpe gewartet werden?

  • Der Rotorraum kann mit handelsüblichen Kalkreinigungsmitteln gesäubert werden (nur weiches Tuch verwenden!).
  • Der Rotor kann entnommen und mit handelsüblichen Kalkreinigungsmitteln gesäubert werden.
  • Der Rotor kann ausgetauscht werden.


Welche Komponenten der Pumpe gibt es als Ersatzteil?

  • V- und R-Pumpengehäuse (inkl. Dichtring)
  • Dichtring für Pumpengehäuse
  • Pumpenmotor (inkl. Universal-Rotor), alle Varianten
  • Modul (inkl. Innenrundschrauben), alle Varianten
  • Universal-Rotor (inkl. Dichtring)
  • Kabelbox mit Sensor (Modell BWO 155 SL)
  • Funkschalter (Modell BWO 155 MA)


Kann das Rückschlagventil im V-Pumpengehäuse getauscht werden?

Nein. Die notwendige Genauigkeit bei der Montage kann von Hand nicht erreicht werden. Die Gefahr einer späteren Fehlfunktion wäre gegeben (maschinelle Verarbeitung im Werk erforderlich).


Die Pumpe macht Geräusche. Woran kann das liegen?

  • Es befindet sich noch Luft im Pumpengehäuse bzw. in der Zirkulationsleitung.
  • Das Rotorlager ist defekt.
  • Das Rückschlagventil ist defekt.
  • Die Motorsteuerung (Modul) ist defekt.
  • Der Motor ist defekt.

 

Die Pumpe läuft nicht. Woran kann das liegen?

  • Die Pumpe hat keinen Strom.
  • Das Rotorlager ist stark verschlissen, so dass sich der Rotor nicht mehr dreht.
  • Der Rotor blockiert (z.B. durch Fremdkörper).
  • Die Motorsteuerung (Modul) ist defekt.
  • Der Motor ist defekt.

 

Die Pumpe läuft, es wird aber kein Warmwasser bereitgestellt (kein Warmwasserkomfort). Woran kann das liegen?

  • Die Drehzahl ist zu niedrig eingestellt.
  • Das Rotorlager ist verschlissen, die Pumpe hat zu wenig Leistung.
  • Die Pumpe ist für das vorhandene Rohrnetz zu klein dimensioniert.
  • Das Rückschlagventil blockiert, so dass keine Zirkulation zu Stande kommt.
  • Die Zirkulation ist durch einen anderen Verschluss oder sonstigen Defekt im Rohrnetz eingeschränkt oder blockiert.
  • Bei verzweigten Kreisläufen ohne hydraulischen Abgleich werden bestimmte Zapfstellen nicht ausreichend mit Warmwasser versorgt.


Die Pumpe läuft nur mit Unterbrechungen bzw. die Pumpe läuft nicht durch. Woran kann das liegen?

  • Bei demontiertem Pumpenmotor: Der Trockenlaufschutz ist aktiv (bei fehlendem Wasser hält die Elektronik den Rotor immer wieder an, um das Rotorlager zu entlasten). Im luftfreien Wasserkreislauf läuft der Rotor durch.
    Abhilfe: Motor montieren. Selbstentlüftung (bei Minimalmenge an Luft im Pumpengehäuse) abwarten. Diesen Vorgang ggf. durch wiederholtes Öffnen und Schließen von Zapfstellen sowie An-/Ausschalten der Pumpe unterstützen.
  • Bei montiertem Pumpenmotor: In der Rücklaufleitung und im Pumpengehäuse befindet sich noch zu viel Luft, weshalb der Trockenlaufschutz aktiv ist (bei fehlendem Wasser hält die Elektronik den Rotor immer wieder an, um das Rotorlager zu entlasten). Im luftfreien Wasserkreislauf läuft der Rotor durch. 
    Abhilfe: Motor demontieren, Zirkulationsleitung entlüften, Rückmontage Motor.
  • Die Pumpe schaltet temperaturgesteuert ab (Modell ERT oder SL).


Wie verhält sich die Pumpe nach einem Stromausfall? 

  • BWO 155 MA: Die zuvor gewählte Pumpenlaufzeit und die Verbindung des Funkschalters zur Pumpe bleiben erhalten.
  • BWO 155 SL: Die Pumpe beginnt von neuem mit der 2-wöchigen Lernphase. Die zuvor eingestellte Komfortstufe bleibt erhalten.
  • BWO 155 Z: Die Pumpe läuft normal weiter. Die zuvor eingestellten Laufzeiten bleiben erhalten. Die Uhrzeit muss ggf. nachgestellt werden.
  • BWO 155 ERT: Die Pumpe läuft normal weiter. Die Pumpeneinstellungen bleiben erhalten. 
  • BWO 155 / BWO 155 12V: Die Pumpe läuft normal weiter.


Warum gibt es keinen VORTEX-Kundendienst?

  • Die VORTEX Unternehmensstruktur ist für einen eigenen Kundendienst nicht ausgerichtet. Der Kundendienst (Garantie-/Kulanzbearbeitung) wird über die Fachhandwerker abgewickelt.

 

Bekomme ich Ersatzteile direkt bei VORTEX?

  • Nein. VORTEX hält sich strikt an den 3-stufigen Vertriebsweg: Industrie -> Großhandel –> Fachhandwerker (–> Endkunde).

 

Wie kann mich VORTEX bei einem Pumpenproblem unterstützen?

  • Durch telefonische Beratung, die Beurteilung von Bild- und Tonmaterial, die Beurteilung zurückgesandter Geräte. Eine Garantie-/Kulanzabwicklung erfolgt ausschließlich über die Fachbetriebe.

 

Wie kann ein Garantiefall abgewickelt werden?

  • Die Garantie-/Kulanzbearbeitung wird über die Fachhandwerker bzw. den Großhandel abgewickelt. Die Problembehandlung erfolgt durch den Fachhandwerker.
  • Bei Erwerb des Geräts bei Versand-/Internethändlern muss die Reklamation über diese abgewickelt werden.



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Alle Pumpen und Motoren der Hocheffizienz-Pumpenbaureihe BlueOne sind förderfähig im Rahmen aktueller Förder- und Austauschprogramme.

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DATANORM ist ein Standardverfahren für den Artikel-Stammdatenaustausch zwischen Herstellern, Fachhändlern und dem Handwerk. Grundlage sind Satzbeschreibungen, die der DATANORM-Arbeitskreis Datenaustausch unter Mitarbeit von Verbänden, Herstellern, Fachhändlern und Softwarehäusern fachtechnisch im Detail konzipiert und festgelegt hat.

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